TSV vs. SV Schauernheim 2 : 0 ( 1 : 0 )
Deckel drauf!
So Leute, nach einer gefühlten Ewigkeit an sieglosen Spielen, gelang uns zum richtigen Zeitpunkt nicht nur der ersehnte Dreier sondern als kleines Dankeschön auch noch der ersehnte Klassenerhalt - und das jetzt doch schon 2 Spieltage vor Schluss! Einmal tief durchatmen und freuen!
Was nach Wochen des dahin darbens kaum einer für möglich hielt, wurde durch das nahezu ebenso klägliche Punkten unserer weiter südlich in der Tabelle angesiedelten Konkurrenz möglich. Glücklicherweise können wir nun tiefenentspannt den weiteren Verlauf der Säson bestreiten. Wohl dem, der eine solch beeindruckende Hinserie in der Hinterhalt hält.
Über die Rückrunde müssen wir trotz überwiegend ansprechender Leistungen nicht lange rum debattieren - das war sehr dürftig. Aber wir haben unser erklärtes Ziel erreicht, auch wenn ich - und wohl auch der Großteil derer, die es mit dem TSV halten - mir einen entspannteren Säsonverlauf vorgestellt hatte.
Glückwunsch an alle unx, die durch ihren Einsatz, bzw. ihre Gedult auf der Bank zu diesem Erfolg beigetragen haben. Jetzt gilt es in den letzten beiden Spielen noch fleißig zu punkten, um am Ende vielleicht sogar einen einstelligen Tabellenplatz zu belegen.
bis denne
de Träner
TUS Sausenheim vs. TSV 3 : 3 ( 0 : 1 )
Knie-Fälle
So Freunde, zur Feier des Tages (-; gibt's vom Träner heute kostenlose Nachhilfe in Geschichte!
Als Kaiser Friedrich der I. 1176 am Comer See vor Heinrich dem Löwen auf die Knie fiel, um ihn um millitärische Hilfe zu bitten, war dies ursächlich für die spätere Zersplitterung des deutschen Reichs. Der erste historisch bedeutende Kniefall in der Geschichte Deutschlands.
Mindestens ebenso bedeutend und unserer Generation wesentlich geläufiger war sicherlich der Kniefall von Warschau am 07.12.1970, als der damalige Bundeskanzler Willy Brand kurz vor der Unterzeichnung des Warschauer Vertrages am Ehrenmal der Helden des Warschauer Ghettos ehrfürchtig auf die Knie fiel. Nicht nur, das diese Gesthe entscheident zur Versöhnung Polens und der BRD beitrug, erhielt der gute Willy dafür 1971 den Friedensnobelpreis.
Der dritte "Knie-Fall" in meiner Aufzählung ereignete sich am letzten Spieltag in Sausenheim. Diesmal gab es dafür aber weder Anerkennung noch irgend einen Preis in welcher Form auch immer. Im Gegenteil; als Sven - für einen Torhüter alles andere als unüblich - sein eines Knie beim Herunterholen einer Bogenlampe aufs Tor nach oben gezogen hatte, hatte ein Sausenheimer Spieler nichts Besseres zu tun, als mal eben kurz den Torhüter und dessen Knie zu bedrängen (man kanns ja mal versuchen, auch wenn der den Ball ja schon sicher in seinen Händen hält). Hoppla, da ist ja das Knie von dem Kerl - lass ich mich doch schnell noch theadralisch fallen, mal sehen, was passiert! Und siehe da, zur allgemeinen Überraschung zeigt der Schiri doch tatsächlich auf den 11m-Punkt! Ein Novum in der Rechtsprechung des Fußballs. Mal sehen, ob man daraus allgemeines Recht ableiten kann und zukünftig das Attackieren des Torhüters, ob mit oder ohne Knie, mit einem Strafstoß belohnt wird. Wie gesagt, man kann es ja mal versuchen. Die Frage, warum Torhüter, egal in welcher Liga auch immer, ein Knie brauchen, können wohl nur die beantworten. Aber eigentlich hat es ja bisher keinen interessiert. Bisher!
Ach ja, nebenbei bemerkt ging der 11er natürlich rein und die Junx vom TUS, die die 85 Minuten zuvor gar nicht mehr so erpicht auf irgend etwas Zählbares an diesem Nachmittag waren, erzielten beflügelt ob dieses unerwarteten Geschenkes mit einem Klasse-Freistoß in den Winkel in der allerletzen Minute auch noch den nicht mehr für möglich gehaltenen Ausgleich.
Nüchtern betrachtet war dies der X-te Tiefschlag für uns in der crunchtime. Wann endlich hört das auf? Ich befürchte, diese Säson nicht mehr. Würde ein Fußballspiel nur 85 Minuten dauern, könnten wir wohl um den Aufstieg mitspielen. So aber müssen wir trotz glücklicherweise ebenfalls schwächelnder Konkurrenz weiterhin um den Klassenerhalt zittern. Vielleicht gelingt uns ja am Sonntag gegen ebenfalls schlotternde Schaurumer der ersehnte Berfreiungsschlag. Möglicherweise erleben wir ja den vierten bedeutenden Knie-Fall in der Geschichte Deutschlands!
Bis denne
de Träner
TSV vs. SC Bobenheim-Roxheim 1 : 1 ( 1 : 1 )
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben
So, nach gefühlten 150 sieglosen Spielen konnte der FCK am vergangenen Samstag endlich mal wieder gewinnen. Für einige Spieler sicher ein denkwürdiges Erleb- und Ergebnis, da es ihr erster und möglicherweise auch letzter Sieg im FCK-Dress gewesen sein könnte. Grund zum Feiern werden sie wohl trotzdem nicht gehabt haben... . Aber die Lust zum Feiern wird ihnen ohnehin wohl schon länger vergangen sein.
Nicht ganz so dramatisch gestaltet sich unserer Situation, sieht man mal davon ab, dass unser letzter Sieg kurz vor Weihnachten (2011) war. Da wir jedoch, anders als die Betzet-Buwe, fleißig in der Vorrunde gepunktet hatten, zehren wir schon seit einigen Wochen von den Früchten vergangener Tage. Aber die Vorräte werden ganz sicher nicht bis zum Säsonende reichen, so dass wir uns in den letzten vier Spielen durchaus den ein oder anderen Sieg gönnen sollten.
Nein, wir spielen keinesfalls wie ein Absteiger, auch wenn wir in der Rückrundentabelle mittlerweile den letzten Platz eingenommen haben. Aber für Engagement, Teamgeist, Willen, Träningsfleiß und ähnliche willkommene Eigenschaften gibt es nicht zwangsläufig den gewünschten Lohn - nämlich Punkte. Und genau die sind es, die am Ende zählen. Dann fragt keiner mehr nach Last-Minute-Niederlagen, unberechtigten Sperren, verschossenen Eckbällen oder verworfenen Einwürfen. Am Ende müssen wir sehen, dass wir über dem Strich stehen und dazu müssen wir einfach mal wieder gewinnen!
Dass wir gerade jetzt, wo es um die Wurscht geht personell nicht gerade auf Rosen gebettet sind, ist der Sache alles andere als dienlich. Sperre, Verletzungen, Urlaub! - da ist alles dabei, was man als Träner nicht gebrauchen kann. Trotzdem hätten wir gestern den Platz durchaus als verdienter Sieger verlassen können, was gerade gegen einen unmittelbaren Tabellennachbarn hervorglänzend gewesen wäre. Es hat aber wieder nicht ganz gereicht, so dass wir weiterhin auf der Kellertreppe verharren müssen. Wenn ich mir jedoch ansehe, mit welchen Einsatz und Willen unsere Junx dieses vor allem mental nicht einfache Spiel bestritten haben, kann ich nur sagen: Augeschoben ist nicht aufgehoben! Weiter so Junx, wir packen das!
Am Sonntag bei einem meiner alten Clubs, dem TUS Sausenheim werden wir den näxten Anlauf starten, um endlich mal wieder Weihnachtsgefühle zu bekommen.
bis denne
de Träner
PS: Ach ja, am vergangenen Mittwoch hatten wir ja Derby. Wollte ich dazu auch noch was sagen? - Nein! Bis auf das Ergebnis kann ich mich ohnehin kaum noch an etwas erinnern! Is ja schon fast ne Woche her. Wie gings doch gleich aus? Ach, schaut doch einfach bei fussball.de nach!
SV Obersülzen vs. TSV 2 : 1 ( 1 : 0 )
The same procedure ...
Herjeh, nachedem bereiz meine letzte Kolumne zum 24. Spieltag irgendwo im www verloren ging, war Gestern ganz am Ende auch noch der zuvor sauer verdiente Punkt gegen den Klassenprimus weg. Eigentlich bin ich immer noch sprachlos, so dass ich gar nicht so recht weiß, was ich sagen, bzw. schreiben soll.
Wäre da nicht der Punktgewinn vor Ostern gegen die Arminia gewesen, müsste ich mittlerweile annehmen, es findet eine ligaweite Verschwörung gegen den TSV statt. Dei dritte Last-Minute-Niederlage im vierten Spiel in Folge - depri pur! Noch so ein Ding und ich bin reif für die Gummizelle! So langsam komme ich mir vor wie der gute Butler James an Silvester. "The same procedure as last week?" "The same procedure as every week, Träner!"
Und ausgerechnet inmitten dieser Glückssträhne kommt jetzt das Nachhol-Derby gegen unsere Nachbarn von DJK. Mal sehen, was da wieder so alles passiert. Eigentlich kann das ja kein normales Spiel geben. Eine Bitte hätt' ich dann vielleicht, lieber Fußballgott: Solltest Du uns als Verlierer vorgesehen haben, was ja theoretisch durchaus möglich ist, könntest Du es bitte so einrichten, dass die Niederlage rechtzeitig besiegelt ist - so ca. 15 Minuten vor dem Schlusspfiff wäre ganz nett. Ansonsten hätte ich aber auch nix dagegen, wenn der Siegtreffer zur Abwexlung vielleicht mal kurz vor Schluss uns gelingen würde - verdient hätten es die Junx.
Unabhängig davon würden sich beide Teams über regen Zuschauerzuspruch freuen - wer kann heute schon sagen, wann es das näxte Derby geben wird ... ! Anstoß auf der DJK-Wiese ist am kommenden Mittwoch, um 18:30 Uhr. Ich werde jedenfalls da sein!
Bis denne
de Träner
TSV vs. Arminia Ludwigshafen 1b 1 : 1 ( 0 : 0 )
(R)ende gut, alles gut!
Na also, wer sagt's denn! Nach zwei Last-minute-Niederlagen in Folge konnten wir Gestern endlich mal wieder halbwex zufrieden den Platz verlassen. Nein, ich muss mich korrigieren; die Junx (ich übrigens auch) konnten eigentlich voll zufrieden sein, auch wenn nach berechtigten 95 Minuten unter dem Strich nominal "nur" ein Pünktchen stand. Diesmal hatten wir am Ende das Glück, dass uns zwischenzeitlich irgendwie abhanden gekommen war.
Unter Berücksichtigung der vielen Nackenschläge der letzten Wochen, die sich in Gestalt unserer Verletzungsmiserie Gestern zunäxt nahtlos fortsetzte, kann man der Mannschaft zu dieser Leistung uneingeschränkt gratullieren. Vor allem im kämpferischen Bereich wäxt die Truppe seit drei Wochen über sich hinaus, wobei ich an dieser Stelle einmal ausdrücklich die Leute von der Bank loben möchte. Ungeachtet dessen, dass jeder Fußballer gerne in der Startformation stehen möchte und der Frust beim ein oder anderen tiefer sitzt als man dies immer auf Anhieb sieht, werfen sich die Junx ins Getümmel und leisten ihren Beitrag zum Erfolg. Das gilt übrigens auch für diejenigen, die nur kurz oder gar nicht zum einsatz kommen. Und wenn es sein muss, schießen die vermeindliche "Bankdrücker" dann auch mal das entscheidente Tor - wie Gestern geschehen!
Inzwischen sollte auch der Letzte geschnallt haben, dass man mit 11 Spielern keine Runde bestreiten kann und der Sprung von der Bank in die Startformation mitunter ebenso schnell gehen kann als umgekehrt. Und deshalb sollten alle, die sich im Dunstkreis der 1. Mannschaft befinden, in körperlicher und geistiger Hab-Acht-Stellung sein; wer kann dieser Tage schon sagen, wen es morgen mit einer Verletzung auf die Invalidenbank verschlägt. Noch wimmelt es aber von potentiellen Debütanten (warum heißen die eigentlich nicht Debüonkels?), so dass ich dem Endspurt der Säson hoffnungsfroh entgegen blicke.
Fast noch mehr als der Punktgewinn gegen einen Gegner, der sich auf und außerhalb des Platzes für eine 1b-Mannschaft herrvorragend präsentiert hat - Respekt Arminia! - freute mich als Träner das Auftreten unser Truppe nach dem Spiel. Ein kompletter Kader im schönen neuen Träningsanzug vereint auf der Terrasse - ein herrlicher Anblick und Indiz für einen tollen Teamgeist. Weiter so Junx!
Zuletzt noch einen Gruß an unseren ersten Vorsitzenden Gerhard Sauvage, der letzte Woche seinen letzten Arbeitstag hatte und nach 43 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurde. Schön zu wissen, dass er jetzt noch mehr Zeit für unseren TSV haben wird (-: Alles Gute, Gerhard!
Frohe Ostern und bis denne
de Träner
SV Weisenheim am Sand vs. TSV 2 : 1 ( 0 : 1)
Seuche
Das darf doch wohl nicht wahr sein! Jeder, der letzte Woche geglaubt hatte, ein spielentscheidender Gegentreffer in der 92. Spielminute sei das Grausamste, Ärgerlichste, Deprimierenste und Niederschmetternste, was dir sonntags passieren kann, sah sich Gestern eines Besseren belehrt. Es gibt da nämlich noch den unberechtigten, irregulären spielentscheidenden Gegentreffer in der 92. Spielminute. Das Ganze ist umso ärgerlicher, - falls man so etwas überhaupt steigern kann! - da der Schiri bis zu diesem Zeitpunkt eine nahezu fehlerfreie Vorstellung abgeliefert hatte. Bis eben zu jener 92. MInute, in der er eben ... grrrrrr! (Fast) Egal, immerhin zeigte er sich anschließend selbstkritisch und konnte unsere Enttäuschung nachvollziehen. Dem vertretbaren 11m-Pfiff ging nämlich eine mindestens ebenso deutliche Abseitsstellung voraus! Wie gesagt, sein einziger signifikanter Fehler an diesem Nachmittag!
Und so standen (lagen) 14 aufopferungsvoll kämpfende Junx am Ende erneut mit leeren Händen auf dem Platz. Nach diesem vorläufigen Tiefpunkt unserer "Seuchenwochen" müssen wir uns so langsam fragen, was wir eigentlich verbrochen haben. Es sind nämlich nicht nur die beiden "Overtime-Niederlagen" in Folge, die so langsam anfangen lästig zu werden.
Angefangen hat das ganze Dilemma mit Momos Unbeherrschtheit im Spiel gegen Dirmstein, als er als Kämpfer für Recht und Ordnung für Andi in die Presche springen wollte. Sicher, er hatte für einen Moment seine Nerven nicht im Griff. Ihm jedoch die alleinige Schuld in einer Situation zu geben, in der jeder der zwei Hitzköpfe seinen Beitrag leistete ist aus meiner Sicht mehr als ungerecht! Mehr als indiskutabel dagegen ist das Strafmaß von 8!!!! Spielen, und das für einen Spieler, der auf und außerhalb des Platzes bisher ausschließlich als färer und tadelloser Sportsmann in Erscheinung trat. Wo bitte, liebe(r) Verantwortliche(r) beim Verband bleibt da die Verhältnismäßigkeit! 8 Spiele, nicht etwa Wochen! Darf ich in diesem Zusammenhang bitte mal kurz an die "Schläger" vom Hallenturnier in FT erinnern! So viel ich weiß, kicken die alle schon wieder! Ja, ich weiß, da waren auch Strafen von immerhin 6 Wochen dabei - gut, der Verband konnte ja nicht wissen, dass gerade Winterpause ist! Und dann war das Ganze ja auch bei einem Hallenturnier, da gelten ohnehin andere Gesetzte! Ich könnte ... wo bitte kann man hier mal Luft ablassen!?
Aber heulen hilft ja nun auch nicht; Augen zu und durch dachten sich wohl auch die momentan zur Verfügung stehenden Reste unseres Teams und legten eben noch ein paar Prozentpünktchen drauf. Mal sehen, wer von den gestern Angeschlagenen näxte Woche fehlen wird. Neben den Langzeitverletzten, die sich Gestern auf der Invalidenbank sonnen konnten, waren ja noch Plätze frei!
Nimmt man all das, was da in den letzten drei Wochen auf uns einprasselte zusammen, bleibt unter dem Strich ein großer Haufen Sch...e! Aber ähnlich, wie wir Gestern in Weisrum Charakter und Willenstärke gezeigt haben, werden wir auch diese Situation meistern. Notfalls werden wir Fortuna mit sanfter Gewalt zwingen müssen, zur Abwxlung auch mal wieder auf unserer Seite zu sein!
bis denne
de Träner
TSV vs. VFR Friesenheim 2 : 4 ( 0 : 1 )
Ein Tag zum Vergessen
Autsch! - Das tat weh! Verflixte Nachspielzeit - ärgerlich, deprimierend, schade! So etwa muss sich ein Boxer fühlen, wenn er am Ende der 12. Runde, kurz vor dem Gong, einmal die Deckung geöffnet, einen rechten Aufwärtshaken aufs Kinn bekommt. ...7, 8, 9 - aus und vorbei!
Als der Ball zum 2 : 3 im TSV-Gehäuse einschlug, war das das i-Tüpfelchen auf einem "Tag zum Vergessen". Und da war die Niederlage noch das geringste Übel, wobei mir ein verlorenes Spiel für sich allein schon Grund genug zum Grummeln gibt. Viel schlimmer jedoch wiegen die beiden schweren Verletzungen, die wir innerhalb kürzester Zeit einstecken mussten - den Gegner trifft dabei jedoch ausdrücklich keine Schuld. Neben der Schwächung, die die Mannschaft dadurch erleiden musste, trifft es natürlich an erster Stelle die beiden verletzten Junx besonders hart. Eddi und Steffen werden uns die näxten Wochen ganz schön fehlen. An dieser Stelle gute Besserung an beide!
Um den Katastrophen-Tag perfekt zu machen, verloren die beiden 1. FC K's in der Bundesliga auch noch ihre Spiele - sogar 1 : 4!
Zurück zu unserem Dilemma. Selten habe ich ein solches Wexelbad der Gefühle erlebt wie gestern. Dabei ging mein Adrenalinspiegel parallel mit den Angriffen beider Mannschaften rauf und runter. Nach der verpatzten ersten Hälfte lieferten wir einem bärenstarken Gegner aus Friesenheim im zweiten Durchgang einen Kampf auf Biegen und Brechen, mit einem völlig offenen Ausgang. BeideTeams hatten zahlreiche Schanzen, das Spiel für sich zu entscheiden, was ich nach unseren schwachen ersten 45 Minuten kaum noch für möglich hielt. Nachdem wir zwischenzeitlich sogar in Führung gegangen waren, durften wir kurzzeitig gar von drei Punkten träumen.
Aber mit unserem Glück sieht es momentan eher nicht so gut aus; das hatten wieder einmal die anderen, so dass uns am Ende eines ereignisreichen Nachmittags nichts blieb als die Erkenntnis, mit Teamgeist, unbändigem Willen und Einsatz bis zum Umfallen "fast" alles erreichen zu können.
Ich wünsche mir, dass wir beim näxten Spiel in Weisenheim da anknüpfen, wo wir gestern aufgehört haben - gut, die Nachspielzeit mal ausgenommen!
bis denne
de Träner
TUS Dirmstein vs. TSV 1 : 0 ( 0 : 0 )
Ergebniskrise
Als hätten wir alle nicht schon genug Probleme, gesellt sich nun auch noch eine Ergebniskrise beim TSV zu den weltweit bisher bekannten Krisen der jüngsten Vergangenheit.
Nein, wir werden mitnichten abgeschossen aber wenn man wie wir in den letzten beiden Spielen selbst keine Tore schießt, ... den Rest brauch ich wohl nicht weiter auszuführen. Auch interessiert mich an dieser Stelle nicht wirklich, dass Dermschdää vielleicht etwas besser war und 2,4 Schanzen mehr hatte als wir. Fuckt ist, dass uns momentan etwas die Leichtigkeit und Lockerheit der Vorrunde und damit verbunden auch die Kreativität im Spiel nach vorne fehlt, um den Ball mal wieder im gegnerischen Kasten unter zu bringen.
Diese Eigenschaften können wir allerdinx nur zurück erlangen, wenn wir trotz der zuletzt eher bescheidenen Resultate Ruhe bewahren und konzentriert aber auch mit Eifer und Spaß weiter arbeiten. Wir sind einfach ein toller Haufen und daran werden auch ein paar Krisenspiele mehr oder weniger nichts ändern.
Ich jedenfalls freu mich auf unsere Träningswoche und das näxte Spiel gegen Friesnem - und das solltet Ihr auch!
bis denne
de Träner
TSV vs. FV Freinsheim 0 : 0
Schunkelrunde
So, nachdem ja nun letzte Woche das heiß ersehnte Derby kurzfristig ausfallen musste, - über die Gründe oder auch Nicht-Gründe wurde bereiz genug gesagt und geschrieben; da kann ich ausnahmsweise mal die Klappe halten! - durfte gestern endlich wieder der Ball über den Eppsteiner Kunstrasen rollen. Zwar stand ergebnistechnisch am Ende nicht mehr als am letzten Sonntag, aber die 90 Minuten haben gezeigt, dass wir gewillt und wohl auch in der Lage sind, an die guten Leistungen der Vorrunde anzuknüpfen.
OK, ein torloses Unentschieden ist nicht gerade das Ergebniss, dass man bei einem Heimspiel gegen ein etwas schlechter platziertes Team anstrebt. Dennoch sollten wir in diese Fall damit zufrieden sein, zumal Davors Junx anständig dagegen hielten. Immerhin mussten wir trotz intensiver Offensivbemühungen hinten nur selten zittern, was für eine gute Balance der Mannschatsteile untereinander spricht. Dass es vorne nicht gleich auf Anhieb geklappt hat, könnte daran liegen, dass das ein oder andere Visier noch etwas eingefroren war. Aber bei der Wetterprognose wird sich das sicher bald zum Positiven ändern.
Obwohl Fasching ja nun schon einige Tage her ist, erinnern die Ergebnisse momentan doch sehr an fröhliche Schunkelrunden. Da geht es munter drunter und drüber. Klar wissen wir Fachleute schon etwas länger, dass in der Bezirksklasse eigentlich jeder jeden schlagen kann; aber momentan können es die vermeindliche underdogs nicht nur, sie tun es auch! Frechheit! Und deshalb gestaltet sich die Tabelle gerade so, dass es nahezu kein Team gibt, welches nicht von irgend etwas träumen darf - egal, ob vorne, dahinter oder ganz weit hinten! Schön, aber denkt daran, am Ende müssen alle wieder aufwachen, einige sogar aus Albträumen!
Wir träumen natürlich auch - wovon, verat ich Euch vielleicht später einmal!
bis denne
de Träner
TSV vs. ESV Ludwigshafen 5 : 1 ( 1 : 0 )
Objektive Spielberichtserstattung
Was für ein geiles Spiel (incl. Ergebnis) am letzten Spieltag vor der Winterpause und dann auch noch just am Tag unserer Weihnachtsfeier - gut, dass die nicht eine Woche früher stattfand!
Da ich gestern leider mein Handy zeitweise nicht griffbereit hatte und somit mein Statement zum Spiel gewgenüber der Rheinpfalz ausfallen musste, möchte ich zur Würdigung dieses großartigen Mannschaftserfolges über einen keinesfalls schwachen Gegner entgegen meiner üblichen Gewohnheiten an dieser Stelle einen kurzen Spielbericht abgeben.
Man merkte dem TSV vom Anpfiff weg an, dass er die Scharte der Vorwoche wettmachen wollte. Unsere Junx begannnen sehr couragiert und erspielten sich bereits in den ersten Minuten zwei gute Chancen. Nach einer tollen Kombination über das Sturmduo Andi Küster/Andi Rehm erzielte letztgenannter bereits in der 11. Minute das 1:0 für seine Farben.
Nach ca. 20 Minuten fanden die Gäste besser ins Spiel und kamen ihrerseits zu guten Möglichkeiten, die jedoch z.T. überhastet vergeben wurden. Die beste Chance zum Ausgleich besaß der ESV, als der nicht immer sichere Schiedsrichter nach einem Foul auf den 11m-Punkt zeigte. Aber Sven Seidenspinner hielt den von Rothweiler geschossenen Ball glänzend.
Somit blieb es trotz weitere Schanzen auf beiden Seiten bei der zu diesem Zeitpunkt eher schmeichelhaften Führung für den TSV.
Nach Wiederbeginn übernahm unser Team zunäxt wieder die Initative und kam durch einen direkt verwandelten Freistoß von Steffen Rittmann zum vielumjubelten 2:0. Die Gäste erhöhten nun das Risiko nach vorne, so dass sich dem TSV mehr Räume boten. Als Kevin Müller in der 64. MInute nach einer Unachtsamkeit in der TSV-Deckung den Anschlusstreffer erzielen konnte, schöpften die Gäste wieder Hoffnung. Diese erhielt jedoch bereits im Gegenzug durch einen fulminanten 30m-Hammer von Mirko Breunich, der direkt im Winkel einschlug einen empfindlichen Dämpfer.
Bei den nun mehr und mehr resignierenden ESV-Kickern musste Vorno nach wiederholtem Foulspiel in der 75 Minute mit Gelb-rot vom Platz. Drei Minuten später war die Party dann entschieden. Andi Rehm sorgte mit seinem zweiten Treffer an diesem Tag für die Entscheidung. Gegen nun aufgebende Gäste hatte der TSV nun leichts Spiel. Den Schlusspunkt setzte erneut Andi Rehm, nachdem er die halbe Abwehr genarrt hatte.
Am Ende ein aufgrund der starken zweiten Halbzeit hochverdienter Sieg für den TSV, der vielleicht um 1-2 Tore zu hoch ausfiel.
Mit diesem wunderbaren Spiel incl. der tollen Weihnachtsfeier im Anschluss daran möchte ich mich von Euch in die Winterpause verabschieden.
Ich wünsche allen Fußballverrückten ein paar besinnliche Tage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wir sehen uns dann spätesten im Februar wieder.
Bis denne
de Träner
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